Ludwig Roselius Museum

Das Ludwig Roselius Museum besticht bereits durch seine unverkennbare Lage, da muss der Besucher das hiesige Museum noch gar nicht betreten haben. Denn das Ludwig Roselius Museum ist in der Museen Böttcherstraße untergebracht. Es darf durch die malerische Straße im Herzen von Bremen gewandert werden, das Museum bildet dabei den Höhepunkt. Bereits der Weg dorthin wird zum Erlebnis, dank sei der weltberühmten Backsteinarchitektur.

 

DIE MUSEEN BÖTTCHERSTRASSE – EIN BELIEBTES AUSFLUGSZIEL IN BREME

Gerade viele Kunstliebhaber stellen die Behauptung an: Die Museen Böttcherstraße gilt als die Hauptstraße der Stadt Bremen. Denn am Ende der Straße finden sich das Ludwig Roselius Museum, das Paula Modersohn-Becker Museum sowie das altbremische Patrizierhaus des 16. Jahrhunderts ein.

Das Ludwig Roselius Museum ist im Roselius Haus untergebracht. Es gleicht einem mittelalterlichen bremischen Bürgerhaus dank seiner Architektur. Bereits im Jahre 1928 war es soweit. Die Sammlungen von Ludwig Roselius wurden der breiten Bevölkerung vorgestellt. Im 2. Weltkrieg wurde das Gebäude, wo das Museum untergebracht ist, beschädigt. Seine Exponate und Sammlungen wurden aber gerettet, sie wurden ausgelagert und blieben heil. So blieb der Stadt an der Weser die nordeuropäische Kunst vergangener Tage erhalten. Die Bilder reichen vom früheren Mittelalter bis in das Barock hinein. Das Ludwig Roselius Museum wurde wieder restaurieret und im Jahre 1954 neu eröffnet.

 

DAS LUDWIG ROSELIUS MUSEUM UND SEINE STILRÄUME

Legendär sind nicht nur die Werke von Roselius, sondern auch die einzelnen Zimmer, die als Ausstellungsräume verwendet werden. So darf die atemberaubende Welt der Stilräume beschritten werden. Auf geht’s!

Die Diele:

Sie nimmt die Besucher in Empfang und lässt durch ihre einzigartige Gestaltung die alte kaufmännische Tradition von Bremen wieder zum Leben erwecken. Der Hl. Christophorus, der als Schutzpatrons der Schifffahrer gilt, begrüßt als Holz-Skulptur die Besucher des Museums. Er wurde aus Eichholz gefertigt. Die Bedeutung der Wesen für die Stadt Bremen wird im Dielen-Zimmer anhand der verschiedenen Exponate veranschaulicht.

Der Cranach-Raum:

Dieser Raum ist, wie der Name bereits verrät, Lucas Cranach dem Älteren gewidmet. Er ist für seine Landschaftsbilder und seine Porträts in der Künstlerszene auch heute noch ein Inbegriff. Auch das Bildnis von Martin Luther und seiner Frau Katharina von Bora findet im Cranach-Raum seinen Platz.

Das Esszimmer:

Im Esszimmer des Museums sind Kunsthandwerke des 16. bis frühen 18. Jahrhunderts untergebracht. Aufmerksamkeit erregt die bemalte Ledertapete des Hochbarock sowie eine bremische Truhe, die dekorativ beschnitzt wurde und somit biblische Szenen aufzeigt.

Der Oberlichtsaal:

Er gilt als einstiger Innenhof des Hauses und hier sind sakrale Werke des Mittelalters und Spätmittelalters ausgestellt. Sie reichen bis ins frühere 14. Jahrhundert zurück. In dieser Zeit wurde Holz als Bildträger verwendet. Daher gibt es im Oberlichtsaal auch viele Holzskulpturen und Reliefs zu bewundern. Legendär ist das Werk „Maria lactans“, welches aus der Werkstätte von Conrad von Soest stammt.

Die Schatzkammer:

Dieser Name verspricht nicht zu viel, denn in der Schatzkammer ist tatsächlich ein Schatz untergebracht, hierbei handelt es sich um einen wertvollen Silberschatz. Der galt einst als Eigentum der Compagnie der Schwarzen Häupter aus Riga.

Der Treppensaal:

Der Treppensaal ist anhand seiner Ausstattung einem Festsaal gleichzustellen. Der Boden wird von einem effektvollen Parkett gekleidet. Die Kassettendecke will bewundert werden. Die schwere Tafel aus Eichenholz bietet viel Platz. Das glanzvolle Ensemble im Treppensaal wird durch unterschiedliche barocke Gemälde aus dem 17. und 18. Jahrhundert vervollständigt. Hübsch gekleidete Menschen, die von ihren Portraits herunterlachen, lassen erkennen wie anmutig die Zeit aus dem 17. Jahrhundert wohl gewesen sein muss. Die Sucht nach Reichtum und Prunk war damals allgegenwärtig.

Der Gotische Raum:

Der Gotische Raum gleicht einer kleinen Kapelle. Wundervoll anzusehen sind hier die bunten Glasmalereien, die in den Spitzbogenfenstern eingearbeitet worden sind. Die Kunst der Gotik ist in diesem Ausstellungraum großgeschrieben. Das Augenmerk darf auf die Skulpturen vor Ort gerichtet werden. Sie nehmen eine gebeugte Form ein. Der geschwungene Körper kommt dabei besonders gut zur Geltung. Die menschlichen Züge, die jede Skulptur in sich vereint, darf bei genauem Hinsehen entdeckt werden.

Jeder Raum im Ludwig Roselius Museum ist ein Unikat und will von zahlreichen Kunstbegeisterten weltweit bestaunt werden. Darum ist dieses Museum ein TOP-Ausflugsziel für alle Kultur- und Kunstbegeisterten.

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Akzeptieren Weiterlesen

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen